Kirchenpflege - Finanzierung kirchlicher Arbeit

Im Gegensatz zu unserer Mesnerin ist die Kirchenpflege nicht für die Pflege der Kirche zuständig, was man aus dieser Bezeichnung zunächst ableiten könnte.
Die Kirchenpflege ist verantwortlich für das Haushalts- und Kassenwesen und für die laufenden Vermögensangelegenheiten der Kirchengemeinde.

Alles was mit finanziellen Dingen in unserer Kirchengemeinde zu tun hat, gehört in das Aufgabengebiet des Kirchenpflegers/der Kirchenpflegerin. Das fängt zum Beispiel an mit der Bezahlung der Telefonrechnung für das Pfarramt, der Ausstellung von Spendenbescheinigungen und geht bis zum Pelletseinkauf für das Kinder- und Familienzentrum. Die Stelle der Kirchenpfleger in der Christuskirche ist nebenberuflich besetzt und umfasst derzeit 21 Wochenstunden. Die Kirchenpflegerin bzw. der Kirchenpfleger gehört dem Kirchengemeinderat mit Stimmrecht kraft Amtes an.

Gemeindefinanzen
Ein Großteil der kirchlichen Arbeit wird über die Kirchensteuer finanziert. Etwa die Hälfte der Kirchensteuer wird von der Landeskirche bewirtschaftet. Aus dieser Hälfte werden u. a. alle Pfarstellen finanziert und Zuschüsse zur Renovierung von Gebäuden gegeben. Über die zweite Hälfte der Kirchensteuer verfügen die Kirchenbezirke und -gemeinden. Für jedes Gemeindeglied bekommt eine Kirchengemeinde einen Anteil an Kirchensteuer. Das heißt für uns in Eislingen: je mehr Eislinger zu unserer Kirchengemeinde gehören, umso mehr Möglichkeiten haben wir, unsere Arbeit zu finanzieren.
Etwa 40 % der Kirchenmitglieder sind lohn- und einkommensteuerpflichtig und zahlen somit auch Kirchensteuer. Immer mehr sind wir auch auf die Beiträge und Spenden der anderen 60 % der Kirchenmitglieder angewiesen. Quelle: http://www.ekd.de/download/zahlen_und_fakten_2012.pdf
Vor allem für den Erhalt der Gebäude - der Kirche, des Gemeindehauses, des Kinder- und Familienzentrums mit Bauklötzle und Neuer Rosalie und des Pfarrhauses - muss die Kirchengemeinde große Summen selbst aus Spenden, Opfern, Nachlässen u. ä. aufbringen. 
Der jährliche erbetene "Eislinger Beitrag" wendet sich vor allem an die Gemeindeglieder, die keine Kirchensteuer zahlen. Er bietet eine Form an, unsere Gemeindearbeit direkt und wirkungsvoll zu unterstützen.
Fragen zum "Eislinger Beitrag", zu Spenden oder Nachlässen werden von der Kirchenpflege gerne beantwortet.
Wenn Sie Fragen zur Kirchensteuer haben, wenden Sie sich an die kostenlose Rufnummer 0800 8 13  81 3 8 oder 
www.elk-wue.de/landeskirche/oberkirchenrat/finanzmanagement-und-informationstechnologie/infos-zur-kirchensteuer/

E-Mail Kirchenpflege
kirchenpflegedontospamme@gowaway.christuskirche-eislingen.de